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Begriffsbestimmung:

LINCE UG (haftungsbeschränkt) weiter als Auftragnehmer und der Kunde, weiter als Auftraggeber benannt.

1. Angebot:
Ein Angebot des Auftragsnehmers bezieht sich z.B. auf Zaunsysteme, Toranlagen, Pforten, deren Zubehör und Montagerarbeiten. Im Angebot werden Details wie Bemusterung, Art der Lamelle, Beschichtung, Höhe, Breite, Antriebe etc. beschrieben.
Unserer Gratis-Beratung und Ausmess-Service vor Ort hilft Ihnen das passende Produkt auszuwählen. In Regel wird Ihr das Angebot so rasch wie möglich unverbindlich nachgereicht.
Das Angebot wird zum Auftrag, sobald der Auftraggeber dieses unterschrieben der Auftragnehmer zukommen lässt.

2. Auftrag:
Der Auftrag setzt sich aus einem Angebot und i.d.R. einer technischen Zeichnung zusammen.
Nach der Auslösung des Auftrages und Bestellung der Ware ist eine 30% Vorkassenrechnung Saits des Auftragsgebers zu gewährleisten.
Sollten einzelne Positionen des Angebotes nicht mehr im Lieferprogramm sein, aus Fertigungsgründen wegfallen oder auch anderen Gründen nicht geliefert worden sein, behält sich der Auftragnehmer vor einzelne Positionen aus dem Angebot zu streichen, der Rest des Auftrages bleibt davon unberührt.

3. Bestellungen:
Die Bestellung erfolgt unmittelbar (siehe Absatz Angebot) nach der Bestätigung der Zaunaufteilung und /oder Eingang der Anzahlung. Wird nur ein Tor bestellt, genügt anstelle einer Zeichnung ein Laufrichtungsvordruck. Bei Bestellung von Zweiflügeltoren, Pforten, Pfosten, Stabmatten, sowie Klein- oder Ersatzteilen wird keine Zeichnung erstellt. Die Zaunaufteilung soll dem Käufer als Informationsmaterial über jeweilige Zaunanlage dienen. Es werden Höhe, Breite, und optische Darstellung angegeben. Die technische Zeichnung dient als optische Darstellung und Einbauplan. Produktionsbedingt können höhen und breiten geändert werden. Auch kann die optische Darstellung des Musters von der technischen Zeichnung abweichen, sofern einzelne Musterelemente nicht schweißbar sind, ansonsten stellt die Zeichnung die genaue Bauweise des Musters dar. Stufen in der Zaunoberkante sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Notwendigkeit von Abstufungen kann erst bei der Montage ersichtlich sein. Abstufungen stellen somit keinen Mangel dar.
Mit der Bestellung einer Zaunanlage bei Auftragnehmer erlaubt uns der Auftraggeber die Datenregistrierung in der Firmen Debitor Datenbank.

Der Auftraggeber hat die Pflicht beim Aufmaß persönlich dabei zu sein, um die aufgenommenen Maße und Details zu bestätigen, die Grenzpunkte festzulegen, bzw. das amtlicher Lagerplan zur Verfügung zu zustellen und mit dem detaillierten Angebot abzugleichen. Mit der Bestätigung der Zeichnung bestätigt der Kunde die vom Aufmaß festgesetzten Punkte.

4. Aufmaß:
Das Aufmaß dient zur Festlegung der Zaunaufteilung und der Feststellung der technischen Realisierbarkeit des Bauvorhabens. Der Vermesser hat keine beratende Funktion, sondern vermisst nur das Bauvorhaben. Zur Feststellung der Grenzpunkte genügt es nicht einen amtlichen Lageplan zu überreichen. Der Auftraggeber ist verpflichtet die Grenzpunkte offenzulegen und dem Vermesser als Grundlage aufzuzeigen. Die vereinbarten Anfangs-, Zwischen- und Endpunkte dienen als Grundlage der Zaunaufteilung. Diese Festgelegten Punkte sollten vom Auftraggeber so markiert, oder festgelegt werden, dass bei der Montage der Zaunanlage für den Monteur unmissverständlich klar ist, wo eine Zaunanlage beginnt und wo sie endet. Dies ist besonders wichtig, da oftmals abweichend von den amtlichen Grenzpunkten die Zaunlinie festgelegt wird. Auf Grundlage der aufgenommenen Maße wird eine technische Zeichnung erstellt, welche als Vertragsgrundlage dient, Siehe o.g. 1. Auftrag und 2.Bestellung.

5. Zahlungsbedingungen:
Bei der Bestellung wird eine Anzahlung in Höhe von 30 % der Auftragssumme fällig. Bei Lieferbereitschaft oder spätestens am Tag der Lieferung sind die restlichen 60% fällig, bzw. wenn eine Montage erfolgen soll werden 10% der Auftragssumme als Endbetrag bei Fertigstellung und Übergabe fällig. Ohne Bezahlung bzw. deren Nachweis wird das Produkt nicht entladen. Darüber entstehende Kosten für die Lagerung und zusätzlicher Speditionskosten geht auf Lasten des Auftraggebers.
Nicht, oder falsch gelieferte Elemente des Auftrages können nur in einfacher Summe laut Angebot abzgl. evtl. Rabatte zum Abzug gebracht werden. Ein Abzug muss vom Auftraggeber sofort schriftlich erfolgen und die jeweilige abgezogene Summe begründet werden. Erfolgt keine schriftliche Erklärung bis zur Zahlungserinnerung, legt der Auftragnehmer einen angemessenen Einbehalt fest bis zur Klärung fest.
Wir akzeptieren Barzahlung, Vorkasse, Überweisung, Online-Überweisung. Alle Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises einschließlich aller Nebenforderungen unser Eigentum.

6. Lieferung:
Die Lieferung erfolgt im Normalfall in 6 bis 10 Kalenderwochen nach Eingang der Anzahlung und Bestätigung der Zeichnung vom Auftragnehmer. Bei Sonderkonstruktionen oder je nach Auftragslage kann die Fertigung unter Umständen länger dauern. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Korrekturzeichnungen vorgenommen werden müssen.
Des Weiteren wird die Zaunanlage vom Auftraggeber ausgeliefert, zwei bis vier Tage vor der Lieferung wird der Auftragnehmer über das Datum und die voraussichtliche Uhrzeit der Lieferung informiert. Wird der Auftrag abgebrochen, weil der Auftragnehmer die Zaunanlage in vorgegeben Zeit nicht annehmen will, oder aufgrund gehender Zahlung die Ware nicht geliefert werden kann, o.a. Gründen wird die gefertigte Ware eingelagert. Hierbei entstehen die Lagerkosten und die Kosten für die erneute Lieferung der Ware.
Der Auftragnehmer ist zu Teillieferungen berechtigt, sofern es sich um Lieferungen unterschiedlicher Montagearbeiten handelt. Diese Kosten fallen auf der Auftragnehmer Seite.

Ein festgelegter Liefertermin kann durch höhere Gewalt verschoben werden. Der Auftraggeber wird davon umgehend in Kenntnis gesetzt. Die Lieferung erfolgt zur in Bestellung vermerkten Lieferadresse des Auftragsgebers.
Die gelieferten Waren werden vom Auftragnehmer entladen und bis max. 10 Meter auf das Grundstück des Auftraggebers verbracht. Der Auftragnehmer übernimmt nach der Entladung keine Haftung bei Diebstahl der Zaunanlage.
Der Liefertermin ist nicht der Montagebeginn. Ein eventueller Montagetermin wird separat mit dem Auftraggeber vereinbart.

7 Montage:
Bei Montagebeginn stellt der Auftraggeber einen Stromanschluss und einen Wasserzugang unentgeltlich zu Verfügung. Bei Montagebeginn (1. Tag) werden den Technikern Leitungspläne über Medien, wie Telekomkabel, Wasser, Gas, Strom, Fernsehen etc. zur Verfügung gestellt. Stellt der Kunde bzw. Auftraggeber diese nicht bereit, übernimmt er die volle Haftung für evtl. Beschädigungen von Leitungen bzw. Rohren.
Grundsätzlich gilt auch, dass verlegte Leitungen bauseits des Auftraggebers werden müssen. Die Demontage von Altanlagen und deren Entsorgung, sowie die Entsorgung von Erdaushub, alten Fundamenten, Betonresten etc. gehört nicht zum Leistungsumfang sofern dies nicht ausdrücklich im Angebot vereinbart wurde. Sind elektrische Antriebe, Sprechanlagen etc. im Angebot vorhanden, werden notwendige Kabel zum Bereich der Zaunanlage bzw. zu den Antrieben vom Auftraggeber oder einer von Ihm beauftragten Firma verlegt. Die Montage einer Zaun- oder Toranlage ist für normale Bodenverhältnisse, ohne Betonreste, alte Fundamente, Findlinge etc. berechnet (Bodengruppen 2 bis 4 nach DIN 18 196). Werden im Erdreich alte Betonreste, Streifenfundamente, Wurzeln oder Steine vorgefunden, kann die Montage abgebrochen werden. Nach eingehender Beratung mit dem Auftraggeber und dem Montageteam wird ein neuer Montagepreis festgesetzt.
Zur Montageleistung gehören:
Einbetonieren aller Pfosten im Erdreich bzw. Verschraubung auf einem Mauerwerk.
Aushub und Erstellung eines Fundamentes für ein Schiebetor.
Einbau aller Zaunfelder,
Tore und Pforten sowie deren Einstellung bzw. Ausrichtung und gegebenenfalls elektrischer Anschluss. Anschluss aller elektrischen Komponenten (Ausnahme: Gegensprechanlagen) im Bereich der Zaunanlage wird von Auftragnehmer verbaut.
Der Anschluss der elektrischen Leitungen findet ausschließlich im Bereich der Zaunanlage und nicht im Hausinneren statt. Bei der Montage auf oder an bauseitigen Erzeugnissen, wie Garagen, Mauerwerken, Sockel, Bodenplatten etc. übernimmt Auftragnehmer keine Haftung für eventuelle Beschädigungen, wie Bruch, Riss, Verschmutzungen und/oder Undichtigkeit. Beschädigungen können durch Ausgrabungen, Bohrungen oder Installationen entstehen.
Montagetermine, welche vom Auftraggeber abgesagt werden, können frühestens nach 5 Tagen neu eingeplant werden.
Selbstmontage ist ausgeschlossen. Aufgrund der individuellen Fertigung gibt es keine konkreten Einbaupläne. Montage sollte nur von Auftragnehmer durchgeführt werden, da für eine Montage spezielles Werkzeug und know how benötigt wird.
Der Auftragnehmer behält sich vor eine Teilrechnung nach baufortschritt zu stellen und eine Fortsetzung erst nach Begleichung der Teilrechnung fortzusetzen.
Die Montage erfolgt in der Regel in 3-5 Montagetagen. Je nach Projekt kann die Montage mehrere Termine benötigen. Der Auftraggeber ist verpflichtet 5 Termine unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Kosten wie Urlaubstage, Verdienstausfall Aufwandsentschädigungen können Grundsätzlich nicht in Rechnung gestellt werden und nicht von offenen Beträgen einbehalten werden.
Der Auftragnehmer ist berechtigt die vom Auftraggeber gewählte Form der Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie ihm nur unter Aufwendung unverhältnismäßiger Kosten möglich ist. Dies gilt besonders bei Waren mit einem Kaufpreis von bis zu 600,00 € für ein etwaiges Nachbesserungsverlangen des Auftraggebers.

8. Baustopp/Einbehalt:
Der Auftragnehmer kann seine Arbeiten sofort einstellen (Baustopp), wenn der Auftraggeber mit seinen Zahlungen in Verzug ist. Vereinbarte Montagetermine können ohne Ankündigung gestrichen werden. Schadensansprüche aufgrund Terminverzug/Ausfalls können nicht gestellt werden. Sollten durch nicht geleistete Zahlungen Leerfahrten entstehen, kann dies der Auftragnehmer in Rechnung stellen.
Besteht ein Mangel an der Eigenschaft oder Funktion eines Artikels, kann nur der einzelne Gegenstandswert in einfacher Summe bis zur Nachlieferung/Besserung einbehalten werden.

9. Verzugsregelung:
Wird die bestellte Ware nicht nach 8 Wochen nach Bestellung zustellbar sein, muss eine Zwischenlagerung erfolgen, wodurch Lieferkosten und Lagergebühren von 250,00 € pro Monat anfallen.
10 Eigentumsvorbehalt
Wir liefern nur auf der Basis des nachstehend näher geschilderten Eigentumsvorbehaltes. Dies gilt auch für alle zukünftigen Lieferungen, auch wenn wir uns nicht stets ausdrücklich hierauf berufen.
1. Wir behalten uns das Eigentum an der gelieferten Sache bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Forderungen aus dem Liefervertrag vor. Wir sind berechtigt, die Kaufsache zurückzunehmen, wenn der Käufer sich vertragswidrig verhält.
2. Der Käufer ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Kaufsache pfleglich zu behandeln. Insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Diebstahl-, Feuer- und Wasserschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern. Müssen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchgeführt werden, hat der Käufer diese auf eigene Kosten rechtzeitig auszuführen. Solange das Eigentum noch nicht übergegangen ist, hat uns der Käufer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, wenn der gelieferte Gegenstand gepfändet oder sonstigen Eingriffen Dritter ausgesetzt ist. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, uns die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Käufer für den uns entstandenen Ausfall.

11. Fertigungsabweichungen und Toleranzen:
Der Auftragnehmer kann kurzfristige Änderungen der Produktspezifikationen vornehmen und ist verpflichtet den Auftraggeber gesondert zu informieren. Dies betrifft insbesondere Materialänderungen, Profilstärken, Maßanpassungen und Zubehöränderungen/ Fabrikate.
Es besteht ein Anspruch auf Neubeschichtung/Austausch aufgrund Lackmängel.
Mängel an der Pulverbeschichtung werden von der montierenden Person fachgerecht mit geeigneter Farbe nachgebessert werden. Aufgrund der Größe und schwere der Tore und Zaunfelder kann es trotz Polsterungen zu kleinen Beschädigungen an der Beschichtung kommen. Diese müssen von der montierenden Person nachgebessert werden. Der Auftragnehmer stellt hierzu die Pulverbeschichtungsfarbe zur Verfügung. Kosten für Ausbesserungen können dem Auftraggeber nicht in Rechnung gestellt werden.
Notwendige Sicherheitseinrichtungen für kraftbetätigte Tore DIN EN 13241-1
Der Betreiber von kraftbetätigten Toranlage ist für den sicheren Betrieb der Anlagen verantwortlich. Hierzu obliegt die Informationspflicht beim Käufer/Betreiber sich über notwendige gesetzliche Regelungen zu informieren, welche neben DIN EN 13241-1 erforderlich ist.
Für die Erfüllung der Norm DIN EN 13241-1 werden i.d.R. 5 Sicherheitsdruckleisten und Lichtschranken benötigt.
Bei Verzicht auf verschiedene Sicherheitskomponenten, liegt die Verantwortung bei dem Besteller selbst.
Erfolgt die Montage einer Toranlage von Auftragnehmer und es liegen keine Sicherheitseinrichtungen vor, wird die Anlage fertiggestellt, jedoch ausschließlich vom Auftraggeber in Betrieb genommen.

12. Fertigstellung und Übergabe:
In der Regel erfolgen mit dem dritten Montagetermin die Fertigstellung und damit die Übergabe der Zaunanlage mit gleichzeitiger Bezahlung des Montagebetrages in bar oder per Überweisungsbeleg. Der Auftraggeber ist verpflichtet bei dieser Übergabe anwesend zu sein, da die Bedienung vom Montagemitarbeiter erklärt wird und eventuelle Beanstandungen geltend gemacht werden können. Sollte der Auftraggeber diesen Termin nicht wahrnehmen können muss ein individueller Termin vereinbart werden, welcher als Zusatzleistung gilt.
Eine Abnahme muss schriftlich erfolgen. Die Anlage gilt Grundsätzlich als abgenommen, wenn der Kunde Schlüssel und Funksender erhält und die Toranlage benutzt/in Betrieb nimmt. Der Auftraggeber hat ansonsten die Möglichkeit alle wichtigen Informationen aus der Anleitung zu entnehmen. Bei berechtigten Mängeln und Beanstandungen steht uns das Recht zu, den beanstandeten Gegenstand (auch mehrmals) nachzubessern, Ersatz zu liefern oder zur Gutschrift zurückzunehmen. Optische Mängel werden nach DIN-Norm beurteilt, wonach alle Mängel mit unbewaffnetem Auge aus 3 Meter Entfernung bewertet werden. Lackmängel werden mit der gelieferten Pulverfarbe nachgebessert.
Erfolgt die Inbetriebnahme des Kunden, ohne Abnahme oder Freigabe vom Auftragnehmer, verfällt der Anspruch auf erweiterte Garantieleistungen, wie 10 Jahre Garantie auf Pulverbeschichtung bei Privatanlagen etc., sodass nur die gesetzliche Garantie und Gewährleistungsansprüche dem Kunden gewährt werden.

13. Internet-Bestellung:
Wird Ware im Internet über unseren Shop bestellt, geht der Kunde einen rechtsgültigen Vertrag ein sobald er nach Überprüfung seiner Daten den Button „Kostenpflichtig bestellen“ betätigt. In Bestimmten Fällen behält sich die Auftragnehmer vor eine Bestellung für ungültig zu erklären, sofern die Programmierung oder andere Gründe zu einer falschen Berechnung führen. Auch können bestimmte Maße technischen Änderungen unterliegen und unter Umständen nicht realisiert werden. In solchen Fällen ist die Bestellung ungültig. Eine Auftragsbestätigung wird automatisch generiert und dem Kunden per email zugeschickt.
Die Onlinebestellung wird Automatisch erfasst und nicht individuell bearbeitet. Die bestellten Produkte werden deshalb unmittelbar an die Fertigung übertragen. Für eine nachträgliche Änderung/ individuelle Bearbeitung von Eigenschaften der Bestellung/Produkte wird eine Gebühr von 149,00 € erhoben, da sich aus der Änderung eine Löschung des Systems und eine Neuanfertigung der Zeichnung ergibt. Eine Änderung ist aber auch nur vor Fertigungsbeginn möglich.

14. Kündigung, Storno eines Auftrages / Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen:
Gemäß § 312d BGB hat der Verbraucher bei einem Fernabsatzvertrag eines Widerrufes und Rückgaberecht. Dieses Widerrufsrecht gilt gemäß § 312d IV BGB nicht bei Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden.

§ 312d Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen:
(1) Dem Verbraucher steht bei einem Fernabsatzvertrag ein Widerrufsrecht nach § 355 zu. Anstelle des Widerrufsrechts kann dem Verbraucher bei Verträgen über die Lieferung von Waren ein Rückgaberecht nach § 356 eingeräumt werden.
(2) Die Widerrufsfrist beginnt abweichend von § 355 Abs. 3 Satz 1 nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche, bei der Lieferung von Waren nicht vor deren Eingang beim Empfänger, bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung und bei Dienstleistungen nicht vor Vertragsschluss.
(3) Das Widerrufsrecht erlischt bei einer Dienstleistung auch dann, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vollständig erfüllt ist, bevor der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausgeübt hat.
(4) Das Widerrufsrecht besteht, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nicht bei Fernabsatzverträgen
1. zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfalldatum überschritten würde,
2. zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind,
3. Das Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Fernabsatzverträgen, bei denen dem Verbraucher bereits auf Grund der §§ 495, 506 bis 512 ein Widerrufs- oder Rückgaberecht nach § 355 oder § 356 zusteht. Bei Ratenlieferungsverträgen gelten Absatz 2 und § 312e Absatz 1 entsprechend.

Da es sich bei den Zaunanlagen um keine Standardwaren handelt, gibt es kein Rücktrittsrecht vom Vertrag. Alle bestellten Waren werden speziell nach Maß, Farbe, Laufrichtung und Ausstattung also auf „Kundenwunsch“ angefertigt und passen folglich auch in kein anderes Grundstück.
Bei Auftragsstorno direkt nach Bestellung fällt eine Gebühr von 40 % an, da das Material sofort nach Bestellung und vor Leistung der Anzahlung in weiten Teilen zugeschnitten wird. Wird die Ware nach Fertigstellung oder Kurz bevor Fertigstellung storniert, muss 90 % des Auftragswertes beglichen werden. Diese Kosten Umfassen auch die sofortige Entsorgung der produzierten Ware, sofern diese kein Standardprodukt sind und eventuell kurzfristig weiterveräußert werden können. Gerichtsstand im vollkaufmännischen Geschäftsverkehr ist für beide Teile das Amtsgericht Bad Oeynhausen.